Virusinfektionen bei Kindern
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Virusinfektionen bei Kindern
Virusinfektionen bei Kindern kommen sehr häufig vor. Viele Infekte verlaufen harmlos und klingen mit Ruhe, Flüssigkeit und Zeit wieder ab. Trotzdem sollten Eltern aufmerksam bleiben, weil manche Viruserkrankungen bei Kindern auch schwerer verlaufen können.
Typische Beschwerden sind Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Müdigkeit, Durchfall, Erbrechen oder Hautausschlag. Je nach Virus können die Symptome unterschiedlich stark sein.
Häufige Virusinfektionen bei Kindern
Zu den häufigen Virusinfektionen gehören Atemwegsinfekte. Dazu zählen zum Beispiel Erkältungen durch Rhinoviren, das RS-Virus oder die Grippe durch Influenzaviren.
Gerade Säuglinge und kleine Kinder können bei Atemwegsinfekten stärker belastet sein. Deshalb sollten Eltern besonders auf Atmung, Trinkverhalten und Allgemeinzustand achten.
Auch klassische Kinderkrankheiten können durch Viren ausgelöst werden. Dazu gehören zum Beispiel Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Diese Erkrankungen können mit Fieber, Hautausschlag, geschwollenen Drüsen oder allgemeinem Krankheitsgefühl verbunden sein.
Magen-Darm- und Hautinfektionen
Viren können auch den Magen-Darm-Trakt betreffen. Rotaviren und Noroviren verursachen häufig Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen und Fieber.
Außerdem gibt es Virusinfektionen, die sich über die Haut zeigen. Dazu gehören zum Beispiel die Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder Ringelröteln. Typisch sind Hautausschläge, kleine Bläschen oder Rötungen.
Wann sollten Eltern ärztliche Hilfe suchen?
Bitte wenden Sie sich an eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt, wenn Ihr Kind hohes Fieber hat, sehr schlapp wirkt, schlecht trinkt oder Atemprobleme zeigt.
Auch starke Schmerzen, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder eine schnelle Verschlechterung sollten sofort abgeklärt werden.
Osteopathische Begleitung nach Infekten
Virusinfektionen bei Kindern gehören immer zuerst medizinisch abgeklärt, wenn starke oder unklare Beschwerden auftreten.
Osteopathie ersetzt keine ärztliche Behandlung. Nach überstandenen Infekten kann sie jedoch ergänzend unterstützen, wenn Ihr Kind erschöpft wirkt, körperlich angespannt ist oder wieder besser in die eigene Balance finden soll.

